Umfrage zeigt: Regionale Lebensmittel stehen hoch im Kurs

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(21. Juni 2017) München – Bayerns Verbraucher vertrauen auf regional erzeugte Lebensmittel und sind bereit, dafür tiefer in die Tasche zu greifen. Das geht aus einer repräsentativen Befragung des Kompetenzzentrums Ernährung hervor, die Ernährungsminister Helmut Brunner in Auftrag gegeben hatte. Der Studie zufolge schenken rund 60 Prozent der Bayern Lebensmitteln aus der eigenen Region oder aus dem Freistaat großes Vertrauen. 80 Prozent sehen die oft höheren Preise für regionale Produkte als angemessen an. „Immer mehr Menschen wissen den Mehrwert heimischer Lebensmittel wie kurze Wege, Frische und Qualität zu schätzen und honorieren das auch an der Ladentheke“, so Brunner. Dieser Trend zu Transparenz und regionaler Herkunft sei eine große Chance für die heimischen Erzeuger.

Vor allem bei Frischfleisch und Wurst ist die regionale Herkunft vielen Verbrauchern wichtig: 60 Prozent gaben an, immer oder meistens darauf zu achten, woher die Lebensmittel kommen. Großes Vertrauen genießt dabei die Metzgerei vor Ort – Fleisch und Wurst kaufen die Bayern ebenso häufig im Fachgeschäft wie im Supermarkt oder Discounter. Bei Brot und Backwaren achten 54 Prozent auf regionale Herkunft, bei frischem Obst und Gemüse sind es 52, bei Milchprodukten 51 Prozent. Ganz generell kaufen die Bayern ihre Lebensmittel am liebsten im Supermarkt (55 Prozent), 42 Prozent nutzen den Discounter, ebenso viele das Fachgeschäft. Der Online-Handel spielt mit vier Prozent bislang noch eine untergeordnete Rolle. Jeder zweite, der verpackte Lebensmittel kauft, informiert sich der Studie zufolge gezielt über herkunftsbezogene Angaben. „Unsere staatlichen Herkunftszeichen „Geprüfte Qualität – Bayern“ und „Bio Bayern“ sorgen hier für rasche und verlässliche Orientierung“, so Brunner.

Für die repräsentative Studie wurden mehr als 1000 bayerische Verbraucherinnen und Verbraucher befragt. Die Kernergebnisse sind unter www.kern.bayern.de online abrufbar.

Achtung Redaktionen: Ein Flyer mit Ergebnissen der Studie liegt bei.

Pressereferat
Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
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E-Mail: presse@stmelf.bayern.de

 

Ein Flyer mit Ergebnissen der Studie zum Download:
21Ernährungsbefragung

 

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